Datteln sind süße Früchte der Dattelpalme und gelten als einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.
Das Fruchtfleisch enthält einen hohen natürlichen Zuckergehalt und macht sie deshalb so beliebt.
Datteln haben ihren Ursprung in Ländern mit Wüstenklima, erfreuen sich aber auch hier an einer immer größer werdenden Beliebtheit, insbesondere um den Haushaltszucker mithilfe von Dattelsirup zu umgehen.

Rezept Dattelsirup

  • 250 g entkernte Datteln
  • 500 ml Wasser
  • Optional: 1 Prise Salz oder ein Spritzer Zitronensaft für längere Haltbarkeit

Zubereitung:

  1. Datteln einweichen: Die Datteln in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen.
    Circa 30 Minuten einweichen lassen, damit sie schön weich werden.
  2. Pürieren: Die Datteln mit etwas Wasser in einem Mixer fein pürieren und immer Wasser nachgießen, bis eine glatte, dickflüssige Konsistenz entsteht.
  3. Abfüllen: Den fertigen Dattelsirup in ein sauberes, sterilisiertes Glas oder in eine Flasche füllen.
    Gegebenenfalls mit einem Spritzer Zitrone verfeinern. Im Kühlschrank hält er sich etwa 1-2 Wochen.

Insbesondere als Topping ist Dattelsirup perfekt, beispielsweise für Müsli, Chia-Pudding und Porridge.
Aber auch für das Süßen von Smoothies oder Gebäck eignet sich Dattelsirup wunderbar.

Gesundheitliche Vorteile

Datteln sind nicht einfach nur süß, sondern liefern auch noch reichlich Nährstoffe.
Wohingegen der raffinierte Zucker einfach leere Kalorien liefert und langfristig in der Menge krank machen kann.
Datteln sind keine „Dickmacher“, aber natürlich gilt wie immer „Die Menge machts“.

Datteln enthalten:

  • Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und sättigen
  • Vitamine B6, B1, B2, A, C, E
  • Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen
  • Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken

Denke immer daran, dass es durchaus sein kann, dass sich deine Geschmacksknospen bei Alternativen erstmal an den neuen Geschmack gewöhnen müssen.
Bei einer Ernährungsumstellung oder bei dem Weg zu einer gesündere Lebensweise solltest du also immer etwas Geduld mitbringen, aber auch gerne etwas experimentieren, um so deinen optimalen Weg zu finden, um langfristig dran bleiben zu können. Oft stellt man nach einem längeren Verzicht fest, dass man die „alten Geschmäcker“ nicht mehr mag und in diesen Lebensmitteln Aromen herausschmeckt, die man beim häufigen Konsum gar nicht wahrgenommen hat.